Reisebericht – Tag 36 – Sydney
Die Tage in den Blue Mountains waren deutlich besser als befürchtet, es war nämlich Regen angesagt, der dann doch nicht gekommen ist. Am Sonntag sind wir in Katoomba an der Kante des Canyons entlang gefahren und haben uns sämtliche Wasserfällt und interessante Steinformationen angesehen. Darunter die Berühmten „Three Sisters“, drei Monolithen, die aus dem Tal hinauf ragen. Da das Wetter wie gesagt recht gut war, sind wir an mehreren Stellen gewandert, abends war ich dann hundemüde.
Da für Montag wieder schlechtes Wetter vorhergesagt war (das dann doch nicht gekommen ist), haben wir uns entschieden die Jenolan Caves anzugucken. Die gesamt Gebirgsregion ist von Höhlen durchzogen. Zehn davon sind begehbar. Wir haben uns die Lucas Cave für eine Besichtigung ausgesucht. Ich war schon mehrfach in solchen Höhlen, aber diese war wirklich beeindruckend. Riesige Hallen mit einer atemberaubenden Akustik und wunderschönen Kristallformationen. Ein weiterer Punkt auf meiner Sehr-zu-empfehlen-Liste.
Abends sind war dann bei ganz annehmbaren Wetter ins Restaurant gegangen. Als wir wieder raus kamen, war es dann vorbei. Nebel mit Sicht unter 30 Meter. Auch am nächsten Morgen wurde es nicht besser, so dass wir und gleich in Richtung Sydney aufgemacht haben. Nach einigen Stellen, an denen die Sicht noch deutlich schlechter wurde, besserte sich das Wetter in der Nähe von Sydney dann und wir konnten am Nachmittag noch einen Spaziergang zur Oper und durch den Botanischen Garten machen.
Gestern war es dann auch in Sydney vorbei mit dem Wetter. Der kälteste Oktobertag für Sydney seit Anbeginn der Wetteraufzeichnung vor 45 Jahren und den ganzen Tag immer wieder schauer. Wir haben uns dann entschieden in das Powerhouse Museum zu gehen. Das war auch echt prima. Dort werden sowohl Design als wissenschaftliche Dinge ausgestellt. Mutter konnte sich Mode angucken, Vater Dampfmaschinen und ich ein Spaceshuttle. Nachmittags haben wir dann noch die Innenstadt erkundet. Glücklich weise gibt es so viele Malls, Arkaden und Passagen, dass man sich halbwegs trockenen Fußes fortbewegen kann. Einige davon sind über hundert Jahre alt, größtenteils aus Holz und Marmor und mit schönen Kuppeln und Mosaikfenstern.
Für heute ist eine Hafenrundfahr angesagt, die wir schon aus Deutschland gebucht hatten. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Immerhin ist kein Regen angesagt, nur sehr windig soll es werden.