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The final wrap-up
Ich bin wieder in Deutschland. San Francisco ist schon wieder so weit weg. In den letzten Wochen ist noch so viel passiert. Ich wollte eigentlich die ganze Zeit was in den Blog schreiben, hatte aber nie die Ruhe dazu. Und jetzt sitze ich mal wieder in der Bahn von Hameln nach Darmstadt, da hab ich Zeit und im Moment auch Ruhe – ist recht leer der Zug.
OK, was ist nun alles passiert? Gehen wir mal drei Wochen zurück. Da bin ich von San Francisco nach Las Vegas geflogen um mich dort mit meinen Eltern zu treffen. Vater und Mutter waren vorher schon innerhalb von etwa 6 Wochen von New York über Boston, Chicago und durch sämtliche Nationalparks im westlichen Teil der USA gefahren. Vegas war toll! Wir haben im Venetian Hotel gewohnt, einfach super. Wobei ich sagen muss, nachdem wir schon vor 5 Jahren dort waren kommt es einem beim zweiten Mal nicht mehr ganz so atemberaubend vor. Kann auch daher kommen, dass in Vegas extrem viel gebaut wird. Am Strip sind fünf Baustellen an denen riesige neue Casinos gebaut werden. Allerdings konnte ich dieses Mal auch selber spielen. Vor 5 Jahren war ich noch unter 21 und damit in den USA nicht volljährig. War allerdings nicht so erfolgreich, beim Mindesteinsatz von $15 hatte ich innerhalb von 10 Minuten $50 verspielt. Dann hatte ich keine Lust mehr. Vater hat allerdings im selben Zeitraum $100 gewonnen.
Nach zwei Nächten in Las Vegas sind wir uns dann mit dem Auto wieder Richtung San Francisco auf gemacht. Erst durchs Death Valley, dann eine Übernachtung in einem Nest namens Lone Pine und dann durch den Yosemite Nationalpark. Super schöne Fahrt! Vor allem das Death Valley war toll. Längst nicht so heiß, wie vor 5 Jahren, als wir dort waren. Bei knapp 40°C konnte man tatsächlich mal ein paar Minuten draußen bleiben und ein bisschen rum laufen. Wirklich eine atemberaubende Natur! In Lone Pine haben wir dann auch im selber Restaurant gegessen, wie vor 5 Jahren. Seasons, sehr zu empfehlen, eines der besten Restaurants, in dem ich je war. Am nächsten Tag hatten wir dann einen langen Weg zurück nach San Francisco vor uns, so dass wir durch den Yosemite Park nur durchgefahren sind. Den ganzen Tag bei super Wetter. Noch in Oakland, das von San Francisco nur durch die San Francisco Bay getrennt ist, hatten wir über 30°C. Aber kaum kommen wir über die Bay Bridge in die Stadt, erwischt uns der Nebel, 15°C. Widerlich, das Wetter in San Francisco.
Am nächsten Tag musste ich dann noch arbeiten, während Vater und Mutter alleine losgezogen sind. Immerhin zwei Sonnenstrahlen haben sie in dem Tag erwische. Am drauf folgenden Tag hat Vater eine Harley gemietet und wollte mit Mutter auf dem Highway No. 1 nach Süden fahren. Als morgens das Wetter in SF ganz gut war und zum Mittag immer besser wurde, hab ich mich (im Büro sitzend) schon für die beiden gefreut. Aber Pustekuchen. Kaum das Vater und Mutter aus der Stadt waren, wurde das Wetter wieder schlecht. Dicker Nebel und eiskalt. Glücklicherweise hat sich das noch geändert, ab dem nächsten Tag war das Wetter die letzten 1 ½ Wochen bis zum Rückflug wirklich super.
Sonntag vor zwei Wochen sind dann noch zwei Freunde aus Darmstadt zu Besuch bekommen, die hatten dann die ganze Zeit super Wetter. Sie haben mir nicht geglaubt, dass in San Francisco auch mal schlechtes Wetter sein kann. Jedenfalls habe ich dann mit den beiden und auch mit meinen Eltern noch eine ganze Menge gemacht. Ich hab alle meine Lieblingsplätze in San Francisco gezeigt und habe noch ein paar Dinge abgehakt, die ich selber noch machen wollte. Zwei Dinge waren noch mal richtig toll. Zum einen waren wir auf Alcatraz und dann haben wir noch eine Wine Tour durch Nappa und Sonoma Valley gemacht.
Die Nachttour nach Alcatraz ist sehr empfehlenswert. Die Fähre ist genauso los gefahren, dass wir den Sonnenuntergang unter der Golden Gate Bridge gesehen habe.Auf Alcatraz bekommt man dann einen Audioguide, auf dem frühere Angestellte und Insassen erzählen, was dort so ab gegangen ist. Wirklich cool gemacht. In die Weingebiete sind wir mit so einer Bustour gefahren. Wer will schon fahren müssen, wenn er Wein trinken will. Das war ein nicht gerade billig und ein bisschen nervig, weil wir an jeder der vier Wineries maximal eine Stunde hatte, bevor die Führerin wieder alle zusammen gerufen hat. Die Tour war aber trotzdem prima. Im Nappa und Sonoma Valley ist quasi alles mit Wein bewachsen, Weinstöcke bis zum Horizont. Und dazwischen immer so kleine Wineries im mediterranen Style. Es war auch an dem Tag wieder super Wetter, so dass wir die meisten Weine in den Gärten verkostet haben.
So hatte ich also noch sehr schöne letzte drei Wochen in den USA. Im Gegensatz zum Hinflug hat beim Rückflug auch alles bestens geklappt. Und nach vier Tagen in Hameln, in denen ich mich vor allem um sämtliche Computer kümmern musste, fahre ich jetzt wieder nach Darmstadt um eine Wohnung zu suchen. Also, wünscht mir Glück, dass ich was Nettes finde!


